Nothilfe in Thailand, Sri Lanka und Indonesien

Unterstützung von gewerkschaftlichen Organisationen und deren Hilfsprojekten

Nach der Tsunami Katastrophe 2004 haben wir direkt gewerkschaftliche Organisationen und deren Hilfsprojekte unterstützt insbesondere in den Regionen, die nicht in Tourismusgebieten liegen oder die von der Regierung aus politischen Gründen umgangen werden. In der indonesischen Provinz Aceh, die vom Tsunami besonders stark verwüstet wurde, haben wir zum Aufbau eines gewerkschaftlichen Beratungszentrums (Trade Union CareCentre) der dortigen Dienstleistungsgewerkschaft beigetragen. In Not geratene GewerkschafterInnen und ihre Familien bekamen Nahrungsmittel und Haushaltsgüter. Außerdem werden ArbeitnehmerInnen in diesem Zentrum zur wirksamen Vertretung ihrer Interessen ausgebildet und bei ihrer gewerkschaftlichen Organisierung beraten. Ziel ist es, zum Aufbau starker, demokratischer Gewerkschaften beizutragen, damit diese ihre Rechte im Wiederaufbauprozess wirksam vertreten können. In Sri Lanka engagierten wir uns in Projekten, die im Bürgerkriegsgebiet liegen und deshalb besonders benachteiligt sind. Wir unterstützten die Freihandelszonengewerkschaft beim Aufbau und der Instandsetzung von Wohnhäusern für obdachlos gewordene Gewerkschafter und deren Angehörige aus freien Produktionszonen. Mit unserem Projekt konnten wir 24 Häuser finanzieren. Weiterhin fördern wir die Lehrergewerkschaft bei ihrer Hilfe für vom Tsunami betroffene Kinder. Wir setzen uns für ein im Tamilengebiet liegendes Waisenhaus und eine Grundschule ein, ebenso wie für die psychologische Betreuung von traumatisierten Kindern.